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Einweisung in Anstalt für abnorme Rechtsbrecher

Zitat von kleine.atvom 02.06.2007:
Gericht: Verehrer soll Frosch zerstückelt haben

"Prinz eines afrikanischen Stammes" kam in Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Nein, das ist kein Märchen vom Froschkönig. Sondern die wahre Geschichte eines Mannes, der von sich behauptet: "Ich bin Prinz eines afrikanischen Stammes."

Der Nigerianer saß kürzlich auf der Anklagebank des Klagenfurter Landesgerichts. Nach seinem Maschinenbau-Studium in Deutschland hatte er eine Kurzzeit-Beziehung zu einer Kärntnerin. Als ihn die Frau sitzen ließ, ging's psychisch bergab. Der 1,90 Meter große Mann rannte nachts öfters schreiend durch das Heimatdorf der Verflossenen.

Tote Katze. Laut Staatsanwaltschaft drohte er das Haus der Frau im Bezirk Klagenfurt-Land anzuzünden. Einmal soll er im Garten der Ex-Freundin sogar zur Hacke gegriffen und damit einen Frosch zerstückelt haben. Immer wieder wurde der Mann wegen seiner Eskapaden im Zentrum für seelische Gesundheit untergebracht, jedes Mal flüchtete er. Wieder in Freiheit, zog er eine tote Katze hinter sich her, um damit Autofahrer zu erschrecken. Als er verhaftet wurde, biss und kratzte er Polizisten.

Einsichtig. "Ich glaube, es ist an der Zeit, dass ich therapiert werde", zeigte sich der Mann bei seinem Prozess einsichtig. Richter Christian Liebhauser-Karl wies den Ingenieur in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher ein. "Für den Beschuldigten und sein Umfeld, ist es zwingend erforderlich, dass er eine Therapie macht."
MANUELA KALSER
www.kleine.at



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